Gibson

Gegründet wurde Gibson im Jahr 1902 unter dem Namen: “ Gibson Mandolin-Guitar Manufacturing Company“. Wie man unschwer erkennen kann stand zu Anfang der Mandolinen Bau im Vordergrund. Dazu gesellten sich Banjos, Ukulelen und auch Gitarren, welche zur damaligen Zeit aber lediglich ein Nischenprodukt waren.

Erst in den 1920er Jahren, als die Nachfrage stetig stieg, wurde der Produktionsschwerpunkt in Richtung Gitarrenbau verlagert. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gibson schon einen sehr guten Ruf unter Musikern. Durch zahlreiche Neuentwicklungen und Erfindungen festigte sich der exzelente Ruf auch im Gitarrensektor. So bauten sie als erstes Unternehmen metall Spannstäbe in ihre Gitarren ein um den Hals zu verstärken und einer möglichen Krümmung entgegen zu wirken. Heute ist der sogenannte „truss rod“ in nahezu jeder E- und Westerngitarre verbaut, zur damaligen Zeit war es eine richtungsweisende Neuerung. Ebenso bringt Gibson als erstes Gitarren mit Tonabnehmen auf den Markt und gründet somit die Gattung der E-Gitarren.

1952 schließlich brachte Gibson sein heutzutage wohl bekanntestes Modell auf den Markt, die Les Paul. Sie war nach der Fender Telecaster die zweite in Serie produzierte Solidbody E-Gitarre. Diese ist heute nicht mehr aus der Musiklandschaft wegzudenken. Ebenso wenig wegzudenken sind heutzutage die sogenannten Humbucker, die ebenfalls von Gibsons Ingenieuren entwickelt wurden. Dabei handelt es sich um Tonabnehmer mit zwei Spulen die Phasenverkehrt verbaut und somit nicht das von einspuligen Tonabnehmern bekannte Brummen erzeugen.

Von 1969 bis 1986 befand Gibson sich unter der Leitung von „Norlin Industries“. Einem Konzern der mit Musik eigentlich nichts am Hut hat und dem es hauptsächlich um Gewinnoptimierung ging. So wurden zahlreiche Sparmaßnahmen vollzogen, was dazu führte dass die Gitarren aus dieser Zeit nicht mehr an alte Qualitätsstandarts heranreichte. Der Umsatz ging dadurch deutlich zurück und letztendlich verkauft Norlin Gibson im Jahr 1986 wieder.

In den folgenden Jahren besann die neue Firmenleitung sich wieder auf alte Stärken der Marke, wodurch die Qualität und die Nachfrage wieder stieg. Noch heute steht der Name Gibson für Qualität made in USA und erfreut sich ungebrochener Beliebtheit.

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